Newsarchiv 2019

Chlousenmeeting - 07.12.2019

Chlouse-Meeting im Hallenbad Heimberg

Am diesjährigen Chlouse- Meeting haben folgende Schwimmclubs teilgenommen:

Startgemeinschaft Berner Oberland Saanen,

Schwimmklub  Langnau, Schwimmclub Worb, Schwimmclub Bern, Schwimmclub Delphin Uetendorf.

 

Teilgenommen haben Total 155 Schwimmerinnen und Schwimmer.

Nebst den Schwimmerinnen und Schwimmern waren auch zahlreiche Zuschauer im Hallenbad.

Der Wettkampf begann ein wenig verzögert um 18:53 Uhr mit dem ersten Wettkampf über 50 Meter Rücken.

 

Wir trafen uns um 18.00 im Hallenbad in Heimberg.

Danach haben wir ein gemeinsames Einturnen gemacht. Als wir ins Wasser durften, haben wir uns eingeschwommen. Nach dem Warm Up gab es für uns eine längere Pause, in der wir den anderen Schwimmern und Schwimmerinnen beim Schwimmen zu gesehen haben.

 

Bei meinem ersten Wettkampf an diesem Abend habe ich beim Startsprung meine Schwimmbrille verloren. Als ich diese ausgezogen habe, habe ich leider die verbotene Stange berührt und wurde disqualifiziert. Es war trotzdem eine grossartige Erfahrung 100 Meter Freistil schwimmen zu dürfen.

Weil unser Vater als Zeitmesser eingeteilt war, durften wir allein für uns sorgen und waren bei unseren Trainern und Mitschwimmern. Wir haben mit den anderen Jungs aus dem Verein eine Jungs-Ecke eingerichtet, und die haben wir zwischen den Wettkämpfen als Chill Lounge genutzt.

Scott und ich konnten an diesem Chlouse-Meeting unsere Bestzeiten alle unterbieten. Es ist schön zu sehen, dass das wöchentliche Training sich auszahlt.

 

Am Ende des Meetings haben noch alle Schwimmerinnen, Schwimmer und Helfer ein Chlouse Säcklein bekommen.

Scott und ich bedanken uns bei allen, die mitgeholfen haben diesen tollen Event zu organisieren und durchzuführen.

 

Jack und Scott

 

 

Masters SM Nyon - 2./3.11.2019

SM - Samstag

140 Frauen und doppelt so viele Männer aus 58 Vereinen haben an den Schweizermeisterschaften in Nyon teilgenommen. Dies ist ein neuer Teilnehmerrekord. Mit über 28 Schweizerrekorden und einem Europarekord konnten die Masters ihren Formstand zum Besten geben.

 

Obschon das Piscine du Cossy acht 25m-Bahnen hat, waren die Platzverhältnisse recht eng. So kam es, dass wir uns in der dunklen und unterirdischen Garderobe einrichteten. Hier war der Lärm und die Wärme etwas erträglicher. Ihr könnt euch sicher vorstellen, welch Gewimmel und Gewusel beim Einschwimmen herrschte. Da war ich richtig froh, dass meine hartnäckige Schulterverletzung kein Schwimmen zuliess und ich nur als Trainerin dabei war.

 

Im Sommer und Herbst wurde viel an der Technik gearbeitet. Deshalb war ich gespannt auf die Zeiten der Schwimmer. Es gab nicht nur gute Leistungen, nein sogar persönliche Bestzeiten wurden erreicht. Darüber freute ich mich sehr.

 

Während ich am Abend alleine die Heimreise antrat, genossen die Anderen ein feines Znacht im Hotel und liessen den Abend bei Kaffee und Erinnerungen ausklingen.

 

 

Bettina

 

 

 

SM – Sonntag
Die nahe Lage vom Hotel zum Hallenbad war auch am Sonntag ein grosser Vorteil. Dennoch klingelte der Wecker "cheibe" früh für einen regnerischen Sonntagmorgen. Gipfeli, heissi Schoggi, Müesli und Früchte, der Energiespeicher gefüllt, checkten wir im Hotel aus und nach 3 Minuten Fahrt betraten wir entspannt die Garderobe vom Hallenbad. Mir persönlich kam es gelegen, hatte ich genügend Zeit zum Einschwimmen. So konnte ich die schweren Arme und Beine vom Vortag wieder in Schwung bringen.  


Der Wettkampf hat reibungslos um 9 Uhr gestartet. Wir waren motiviert, auch am 2. Wettkampftag noch einmal Vollgas zu geben. Gegenseitig unterstützten wir uns beim Anfeueren, Zeit-Stoppen und bei der Stil-Analyse. Spontan kam ich als Ersatz noch zu einem Staffeleinsatz. Eine Schwimmerin vom Schwimmclub Bern hat verschlafen und somit sprang ich gerne ein.


Kurz nach dem Mittag haben wir unser Programm erfolgreich absolviert und blicken auf eine tolle Master SM zurück. An einem solchen Wochenende kommt neben dem Sport auch der soziale Aspekt und das Kulinarische nicht zu kurz. Mein sportliches Wochenende endete zu Hause mit einem feinen Raclette.  

 

Andrea B.

 

 

Internationales Oktober-meeting Allschwil - 26./27.10.2019

Wir sind um 6:00 Uhr in Uetendorf losgefahren. In Allschwil haben Elea, Daniela und ich eingeschwommen. Um 8:30 Uhr hat dann der Wettkampf begonnen.

 

Zwischendurch mussten wir sehr lange warten. Während den Wettkämpfen war immer wieder Rangverkündigung. Am Nachmittag starten noch Shanina und Martina.

 

Auf dem Nachhauseweg fuhren wir über Frankreich. Dort standen wir im Stau. Wir kamen erst um 21:00 Uhr in Uetendorf an.

 

Der Tag war trotz dem langen Warten sehr cool!

 


Livia

 

Ironman Hawaii 2019

Die Tage davor
Ich reiste eine Woche vor dem Start auf Big Island, nach Kona. Der Flug war lang, doch zum Glück funktionierte alles mit den Fluganschlüssen und auch das Velo kam unversehrt und pünktlich an. Nach einem schwülwarmen Aussteigen aus dem Flugzeug in Kona, holte mich meine Kollegin Daniela Schwarz ab. Sie nahm ebenfalls am Ironman teil und war 3 Tage vor mir angereist. Nun waren wir zu zweit und konnten uns gut ergänzen. In den ersten 2 Tagen wollte ich mit dem Velo die Strecke besichtigen, um einerseits zu schauen wie sich das Fahrrad mit dem starken Wind fahren lässt und andererseits zu schauen, wie sich meine Beine nach dem langen Flug anfühlen. Auch Schwimmen im glasklaren, warmen Meer war angesagt. Das Laufen erwies sich als Knacknuss und ich kam aufgrund der Hitze und der Luftfeuchtigkeit einfach nicht in die Gänge. Nichtsdestotrotz rückte der Wettkampf näher und ich absolvierte ab Donnerstag nur noch ein lockeres Schwimmtraining und am Freitag kein Training mehr. Dafür konnten wir die Wechselzone einrichten, das Velo parat machen etc.. Es verlief fast alles reibungslos und der Wettkampf konnte kommen. 

 

Der Wettkampf

 

Die 3.8km Schwimmen:
Wie immer habe ich 3h vor dem Wettkampf meine obligaten Spaghetti gegessen. Kurz darauf habe ich auch schon mit dem Kreisen der Arme begonnen, um mich für das Schwimmen aufzuwärmen. Für den Start mussten wir bereits im Wasser ca. 60m nach vorne schwimmen. In dieser Situation war es bereits wichtig, eine gute Position im Startfeld zu finden. Leider     war     ich     etwas
optimistisch und stellte mich bei der Ideallinie ein, welche es mir erlauben würde, so nah wie möglich um die erste Boje zu schwimmen. Jedoch merkte ich schon bald, dass viele die gleiche Idee hatten. So war ich schon nach kurzer Zeit umzingelt von anderen Athleten und konnte mich nicht mehr aus dem Getümmel begeben. Sobald der Startschuss gefallen war, war das Gerangel dann auch während den ersten 500m dementsprechend gross. Nach der Hälfte der Schwimmstrecke, also bei 1900m, mussten wir gegen die Wellen schwimmen. Ich hatte zunächst ein gutes Gefühl, doch als wir beim zurückschwimmen die Wellen quer von hinten abbekamen wurde es mir plötzlich übel. Zu allem Übel mussten wir auch noch die Abgase von den Motorbooten, welche sich auf der Wasseroberfläche absetzten, einatmen. Die Kombination Welle und Abgase führte bei mir schliesslich zu Kopfschmerzen und Übelkeit.
Dieser Umstand zwang mich, mich ein wenig ausserhalb des Feldes zu positionieren. Dieser Umstand hatten zur Folge, dass ich einerseits nicht mehr in der direktesten Linie schwamm und andererseits nicht mehr im Strom mitschwimmen konnte und somit auch nicht mehr vom Wasserschatten profitieren konnte. Zudem war die Kraft in den Armen nicht wie gewünscht vorhanden und ein Endspurt war somit nicht möglich. Ich hatte dann nur noch das Ziel, das Schwimmen hinter mich zu bringen. Ich war dann froh als ich nach 1h 01min aus dem Wasser stieg und das Velo fassen konnte. 

 

Die 180km Velo:
Während den ersten Kilometern fühlten sich meine Beine nicht gut an und ich versuchte den Druck auf das Pedal zu finden. Bis zum Hawi Wendepunkt fuhr ich verhalten – im Hinterkopf geisterte immer der Marathon in der Hitze herum, welchen ich als den härtesten Teil des Wettkampfes einschätzte.
Während den letzten Bodenwellen hoch auf Hawi hatte ich dann schliesslich den Druck gefunden, welchen ich trainiert hatte. Jedoch bekamen wir dann auch ein paar schöne Gegenwindstösse ab, welche einem bewusst machten, dass es hier kein lockeres Radfahren geben wird. Eine gute Radzeit musste man sich erarbeiten und einiges an Kraft investieren. Der Seitenwind war auf dem Rückweg an einigen Stellen sehr stark. Dieser Umstand lies keine Unkonzentriertheit zu. In dieser Situation war ich froh, hatte ich ein Vorderrad mit einer geringen Felgenhöhe von 50mm. Wie bereits angetönt, kam auf den letzten 1h30min der Radstrecke ein Gegenwind auf, welcher nochmals einiges an Kraft abverlangte. Nach 5h14min beendete ich das Rad. Da ich mich auf dem Rad gut verpflegen und kühlen konnte, startete ich mit sehr guten Beinen in den Marathon. 
 
Der Marathon:
Nach einem etwas zu langsamen Wechsel vom Rad auf das Laufen, ging es auf die Laufstrecke. Die Ungewissheit, ob ich mit der Hitze zurechtkomme, begleitete mich in den ersten Kilometern. Ich ging das Laufen daher locker an und versuchte mich zu kühlen, genügend zu trinken und essen. Als ich bemerkte, dass ich mit der Hitze umgehen und ich mich genügend kühlen kann (alle 2,5km), wurde ich immer wie schneller. Dies gab mir schliesslich die Sicherheit einen schnellen Marathon laufen zu können. Doch Geduld war gefragt und bis km 32 lies ich einfach meine Beine laufen und versuchte einen dynamischen, lockeren Schritt zu laufen. Als ich etliche Athleten überholen konnte und bei km 32 angelangt war, versuchte ich den Highway hoch zurück nach Kona nochmals zu puschen und schliesslich meine schnellste Marathonzeit in einem Ironman mit 3h13min zu laufen. 
Dies hat mich sehr gefreut und ergab am Schluss eine Zielzeit von 9h39min. Für ein Top-Resultat müssen allerdings alle 3 Disziplinen hervorragend sein – da besteht bei mir sicherlich noch Trainingsbedarf. Ich bin aber sehr zufrieden, ein solides Rennen abgeliefert und meine persönliche Ironman Bestzeit verbessert zu haben.


Die Tage danach
Nach dem Rennen konnten wir schöne Tage auf der Insel Kauaii verbringen. Diese Insel eignete sich sehr gut für Trekkingtouren und erste Versuche auf dem Surfbrett.
Anschliessend liessen wir noch 2 Tage die Seele auf der Insel Honolulu baumeln. So sahen wir immerhin 3 der 137 hawaiianischen Inseln. Nun freue ich mich auf Zuhause und die dreiwöchige Trainingspause, welche es mir erlauben wird, mich vollständig zu erholen und für neue Ziele im Jahr 2020 bereit zu sein.

 

Stefan Graf

 

 

 

Beo-Cup Thun - 31.08.2019

Um 09.35 Uhr startete der Beo-Cup. Vorher sind wir noch eingeschwommen.

Erst kamen die Herren mit Delfin danach die Damen. Anschliessend kam Rücken,

Brust und Crawl.

Um 13.15 Uhr war die Rangverkündigung.

Bis zum nächsten Beo-Cup

 

 

Shanina

 

 

Masters-Höck - 05.08.2019

Dieter, unser Minigolf-Champion

 

Wer immer noch glaubt, Minigolf sei ein Sport für Kleinkinder, der täuscht gewaltig. Minigolf ist nicht nur ein Sport für Gentleman und -woman, sondern ein Hochleistungssport im vollen Ausmass.

 

Was haben wir – die Masters-Gruppe – an einem Montag Anfang August während unserem Mannschaft-Höcks geschwitzt. Nun ja, entweder lag es an den hohen Temperaturen, unserem fortgeschrittenen Alter oder aber das stetige Bücken, um die Bällelis aus den Löchern zu grübeln, trieb uns die Schweissperlen auf die Stirn. Aber wie sagt man so schön: Lieber Schweissperlen als gar keinen Schmuck. Wie dem auch sei. Kehren wir zurück zum Spitzensportevent. Denn wir waren ja am Golfen – und zwar mini. Wir trafen auf der hübschen Minigolf-Anlage CIS im beschaulichen Heimberg zusammen, um den König aller Könige der Bahnen zu küren. Sieger, Verlierer und eine Menge an Emotionen gab es an diesem Abend auf dem Platz zu sehen.

 

Es wurde Mass genommen, alles genau inspiziert und abgemessen. Bälle rollten und flogen – ja manchmal auch die Schläger hinterher, wenn der Ball nicht das machen wollte, wie der Spieler. Plötzlich war der Wind der Schuldige, die unebene Bahn oder ganz einfach der Ball selbst, der einen schlechten Tag hatte. Was haben wir gelacht.

 

Schlussendlich konnte es nur einen König geben. Und nein, es war weder Stucki Chrigu, Wenger Kilu oder Sempach Mätthu. Nein, es war der Dieter. Ja der Dieter hat uns in Grund und Böden geminigöiflet, als gäbe es kein Morgen mehr. Gratulation nochmals an den verdienten Sieger.

 

Der König der Bahnen haben wir natürlich auch gebührend gefeiert. Mit Kaffee und Glacé rundeten wir einen amüsanten Abend ab. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Bettina für die Organisation.

 

Sabrina

 

 

Insel-Ligerz-Schwimmen - 10.08.2019

Bei nasskaltem Wetter fuhren Tanya und ich mit dem Auto Richtung Bielersee. Bereits auf der Hinfahrt wurde das Wetter immer besser. Am späteren Nachmittag war es dann sommerlich warm.

 

Wir waren zeitig vor Ort, so konnten wir das Anstehen für die Startunterlagen umgehen. Nachdem alles klar war und wir unser Teilnehmerarmband trugen, assen wir unser Zmittag am See. Schon bald hiess es bereit machen zur Überfahrt. Die 1,1km-Strecke startet auf der St. Petersinsel, wohin man eben mit den Pontonierbooten gebracht wird. Nachdem letztes Jahr auf Grund enorm vieler Teilnehmer ein Chaos herrschte, lief es diesmal ruhig und geordnet ab. Die Organisatoren hatten ihre Lehren gezogen und vieles verbessert.

 

Mehr oder weniger pünktlich erfolgte der Start. Für Tanya war es das erste Seeeschwimmen dieser Art und sie zeigte eine tolle Leistung. Auch ich war zufrieden mit meinem ersten Einsatz, hatte ich doch in den letzten Wochen nicht so viel trainiert. Mit dem Schwimmen kam auch die Motivation und der Ehrgeiz und so freute ich mich auf meinen zweiten Einsatz.

 

Nach einer Pause von gut einer Stunde machte mich mich bereit für die 2.1km-Strecke. Diese startete am Ufer und man schwimmt zur Petersinesl und zurück. Nach dem recht stressfreien Start kam ich rasch in den Rhythmus. Leider hatte ich lange Zeit einen Begleiter neben mir, der es nicht verstand, geradeaus zu schwimmen und mich immer wieder touchierte. Nach dem Gerangel an der Wendeboie hatte ich ihn verloren und fand meinen Platz am Rande eines Grüppchens. Es lief immer besser und ich konnte mich mit einem anderen Schwimmer von der Gruppe lösen. Auf den letzten Hundert Metern überholte er mich. Leider waren meine Kräfte aufgebraucht und ich konnte nur nach dranbleiben.

Ich war vom Gefühl her sehr zufrieden und als ich dann die Zeiten sah erst recht.

Nach einem langen Tag fuhren wir zwei wieder nach Hause und waren wohl beide froh, bald ins Bett zu kommen!

 

Isabell

 

Bodensee Open Water Querung - 29.07.2019

Einmal in die Schweiz schwimmen

 

Mein Projekt für 2019 war die Bodenseequerung über 11km von Friedrichshafen nach Romanshorn. Nach einer Vorbereitung ohne grössere Krankheiten, konnte ich recht zuversichtlich in den Bewerb gehen. Da die Wassertemperatur mit 24-25° für mich im grünen Bereich lag und der starke Wind sich nach einem heftigen Regenschauer 30 Minuten legte (wie vom Veranstalter angekündigt), entschied ich mich nach den Regeln der Kanalquerungen zu schwimmen. Also kein Neopren, nur Schwimmbrillen, eine Badekappe und kein Festhalten an den Begleitbooten beim Verpflegen.

 

Nachdem ich 3 Stunden und 18 Minuten ein weisse Hochhaus in Romanshorn anpeilte, hatte ich wieder festen Schweizer Boden unter meinen schwankenden Füssen. Dazwischen lagen ganz viele Momente in denen ich mich gefragt habe ob dieses verd… Hochhaus irgendwann mal näher kommen wird, viel geschaukle im unruhigen Bodensee, zunehmende Probleme mit der Orientierung aber auch eine perfekte Betreuung und Absicherung durch die Deutsche Wasserrettung. Belohnung war die super Verpflegung durch den Veranstalter im Ziel und nach der Rückfahrt mit der Fähre die Freude von meiner Familie in Empfang genommen zu werden.

 

Dieter

 

Team Event  Mannschaften G1 und 2, P2

37 Kinder haben dieses Jahr am Team Event vom 12. Juni teilgenommen. Um 14:00 Uhr war Treffpunkt im Hallenbad Heimberg.  In drei Gruppen haben die Kids verschiedene Posten absolviert. Zum Beispiel: Welche Gruppe schwimmt in 20 min am meisten Meter und wie viele Punkte konnten pro Gruppe bei diversen Sprüngen gesammelt werden. Natürlich hat auch das Spiel und der Spass nicht gefehlt. Die Leistungen waren eindrücklich. Sind doch alle drei Gruppen zusammen mit je 20 min Einsatz 25’100 m geschwommen und alle drei Gruppen haben insgesamt 277 Sprünge vom Sprungbrett gemacht.

Anschliessend haben wir alle zusammen im CIS einen leckeren Coup gegessen.

Hat Spass gemacht!

 

Andrea Linda Lienhardt-Blaser

 

Swissman - 22.6.2019

Der zweite Saisonhöhpunkt in diesem Jahr, steht vor der Türe, eigentlich ein Ironman von den Distanzen her nur mit ein paar Höhenmetern mehr. Die Strecke führt von den Brissago Inseln im Tessin bis auf die Kleine Scheidegg. 

 

 

Nach dem Wings for live World Run, war ich froh, mir 30 Tage keine Gedanken zu machen über das Training, denn es war ja Erholung angesagt nach den 53km im Wettkampftempo. Auch stand wie jedes Jahr die Grassiloernte an, welche ziemlich intensiv war. Die Kühe wurden auch wieder flott gemacht für die Alp und als wir an einem Tag 55 Kühen die Klauen geschnitten hatten, welche zwischen 600 und 700kg wiegen und wir sie in den Klauenstand schieben mussten, wenn sie nicht freiwillig reinspatzierten wollten, erachtete ich das auch als ein gutes Training!

 

 

Es sollte noch an der Veloform gearbeitet werden. Welche ich so in Angriff genommen hatte, dass ich mit dem Velo zur Arbeit auf den Bauernhof auf Kirchberg direkt fuhr und auf dem Nachhause weg manchmal noch über Lueg, Lüderen, Blapbach und Chapf noch die Höhenmeter trainierte. Alle Volotrainings machte ich in einem lockeren Bereich und liess einfach die Beine drehen, um die Belastung tief zu halten, da es wirklich Zeit brauchte nach dem langen Lauf wieder in das Training zu finden.

 

 

 

Auch bestritt ich noch einen Schwimmwettkampf in Basel am 25.5., an den ich mit dem Velo anreiste mit meinem Kollegen Dävu Bill (ein Weg war 100km) und ich die 50, 100, 200, 400m Crawl schwamm, dann am Abend wieder nach Hause fuhr.

 

 

Mit Laufen am Bieler 100km Lauf. Am 7.6. konnte ich mit dem Emmenlaufteam in der Staffel die 18km Teilstrecke des Bieler laufen. Von 2uhr bis ca. 3uhr morgens was mich nicht sehr erfreute, aber was macht man nicht alles für eine Aushilfe! Und war es doch ein sehr gutes Training, mit aber sehr schweren Augenliedern!

 

 

Tour de Swiss in Langnau.  Ein grosses Event für Langnau und Umgebung, ich war als Zivilschützer im Aufbau und Abbau und als Rennvelofahrer an der Tour de Swiss Challenge mit dabei, das heisst als Amateur konnte man die gleiche Strecke im Zeitfahren und die abgeschwächte Rennstrecke von der Profi Radstrecke (160km Langnau-Schallenberg-Chuderhüsi-Langnau, 3×!!!) über 80km (zweimal Langnau-Chuderhüsi-Langnau) der Tour de Swiss fahren. Immer am Morgen vor den Profis, welche dann am Nachmittag starteten! 

 

Am Samstag stand das Zeitfahren auf dem Programm, die 7km von Langnau bis Zollbrück und wieder retour. Neue Erkenntnis, erstes Zeitfahren schon beim Ausrücken in Richtung Langnau, da zu späht angefangen mit Vorbereiten, quasi ein Zeitfahren vor dem Zeitfahren um den Start nicht zu verpassen, einfach super!!!

 

Sonntag das 80km Rennen über das Chuderhüsi 2× kurz in Stichworten zusammengefasst. 

 

Harte Tempowechsel im Feld, zum Teil haarsträubend gefährliche Bremsmanöver im Feld, schöner erster Aufstieg auf das Chuderhüsi, mit aufschliessen  auf den Spitzenfahrer, böses Erwachen von Bowil bis Langnau, wo wir zu 5 mächtig Druck gemacht hatten, um uns abzusetzen vom kommenden Feld, Ablösungen fahren welche viel Kraft kosteten. Zweite Runde immer noch ausruhen im Windschatten, dann Ablösung fahren am Anschlag, zweites mal Chuderhüsi Beine schon ziemlich gummig…. häb chläb dranne blibe dennä 4nä bis z obersts! Zum Glück erholsame Abfahrt, Emmenmatt, Langnau mit wider etwas besseren Beinen, Ablösungen fahren ging besser. 400m vor dem Ziel in Langnau, immer noch zu fünft, 3min Vorsprung auf einen 70 köpfiges Verfolgerfeld! Das Tempo war nicht mehr so schnell, und alles lief auf einen Sprint heraus, 350m vor dem Ziel angriff von Stefan, Ziel: Stefan überquerte die Ziellinie als 5ter, keine Chance gegen die Velofahrer im Sprint! Ein schönes und lehrreiches Erlebnis, mit der Erkenntnis das man Rennvelos auch so brauchen kann, nicht nur für Plauschausfahrten!!!! 

 

 

Von der Brissago Insel 3,8km schwimmend bis auf Ascona. Danach 180km über die Pässe Gotthard, (über Pflastersteine die Tremola hoch) Furka und den Grimmselpass, dann Meiringen passieren bis nach Brienz, wo die Wechselzone für das Laufen ist. Das Laufen führt nota bene von Brienz bis auf die kleine Scheidegg die 42km führen durch Brienz-Giessbachfälle-Iseltwald-Bönigen-WilderswilBurglauenen-Grindelwald-Brandegg/Altbiglen- bis auf die Kleine Scheidegg Ziel!!! 

 

Zum Glück stehen mir zwei super Sportler als Supporter bei mit Cédric Lehmann und Michael Lobsiger! Ich freue mich auf die Reise ins Tessin. 

 

 

Jetzt heisst es sich gut Vorbereiten mit dem Wettkampf, denn Verpflegung, Kleiderwahl sowie Streckenkenntnisse werden sehr wichtig sein. Es kann das ganze Rennen Live mitverfolgt werden, durch GPS von einen Trecker welcher ich am Fuss trage. Der Link ist am Samstagmorgen um 05:00Uhr auf www.suixtri.com und auf Facebook veröffentlicht, also schaut doch mal rein bei Gelegenheit!

 

Zu den Zeiten, wo ist man wo, ist schwierig zu schätzen. Aber ich rechne jetzt mal ganz grob, mit 1h Schwimmen nach Ascona, danach gute 6h Velo bis auf Brienz, danach ca. 4 1/2h bis auf die kleine Scheidegg, wenn alles reibungslos verläuft.

 

 

Vielleicht sehe ich den einten oder anderen am Streckenrand, was mich sehr freuen würde! 

 

 

Sportliche Grüsse

Stefu Graf

 

 

 

 

 

BEO – CUP Frutigen - 23.03.2019

Am 23. März 2019 fand der Beo Cup  in Frutigen statt. Es war ein sehr schöner Wettkampf. Es wurden gute Zeiten geschwommen. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf!

 

 

Martina

 

Jugendcup Sursee - 09./10.03.2019

Aufgeregt traf ich mich mit Thuner Schwimmleuten schon früh morgens am Thuner Bahnhof. Wir fuhren gemeinsam nach Sursee 

an die RZW. Gespannt liefen wir in das brandneue Olympia Hallenbad das 10x 50m gross ist. Es war eine tolle Erfahrung in so 

einem Becken zu schwimmen. Am Samstag schwamm ich 100m Brust, zwar keine Bestzeit, aber ich war trotzdem stolz auf mich. 

Abends fuhren wir dann zusammen in die Jugendherberge um zu übernachten. Wir assen Spaghetti und hatten noch einen

schönen Abend. 
Am Sonntag starteten wir den Tag mit einem gutem Frühstück. An diesem Tag schwamm ich 100m Crawl leider konnte ich auch 

wider meine Bestzeit nicht verbessern, trotzdem hat es sehr Spass gemacht.
Es war ein spannendes Wochenende!

 

 

Larissa

 

Rennbericht Wings for life World Run 2019

Frisch und schneereich für einen 5. Mai, mit gemischten Gefühlen fuhr ich nach Zug und fragte mich, wieso muss es immer so kalt sein, wenn ich etwas Strenges in Angriff nehmen möchte? Schon einige Wochen zuvor machte ich eisige Erfahrungen auf einem Velotraining und jetzt schon wieder, dachte ich mir. Doch war auch eine grosse Freude in mir, richtig Gas zu geben, was an diesem Rennen von Vorteil ist, denn man kann sich wirklich austoben ohne Grenzen.

 

Als ich am Vorabend meine Renneinteilung machen wollte, bemerkte ich, dass in diesem Jahr das Auto schneller fahren wird und die schnellen Läufer schneller eingeholt werden als letztes Jahr. Das heisst mit meinem letztjährigen Schnitt von 4:17min/km, als ich 51km weit gekommen war, würde ich dieses Jahr noch 45km weit kommen. Das ist schon eine ziemlich grosse Veränderung des Rennens und bedingte, dass man jetzt schneller laufen musste. Quasi ein Marathon- Tempo anstreben und noch weiterrennen sollte, was ziemlich unlogisch und hart rüberkommt, wenn man sich das vorstellt. Nach Überlegung und besprechen mit meinem Trainingskollegen Luder Beat, welcher grosse Erfahrung in 100km Läufen hat, hatten wir bestimmt, dass der weiteste in Zug wahrscheinlich um 55km und wenn es ganz gut kommt auf 60km Gesamtstrecke kommen würde. Das bedingt, bei 60 km einen gesamten Schnitt von 3:50min/km hinzulegen.

Ich habe mich entschlossen, den früheren geplanten 4er Schnitt, auf den riskanten 3:50min/km Schnitt umzudisponieren. Ich wollte diesen Schnitt so lange laufen wie es locker geht. Diesen Schnitt konnte ich bis km 36 durchlaufen, aber dann musste ich zurück mit der Geschwindigkeit. Im Hinblick doch wieder die 50km Marke zu knacken und aus muskulären Gründen, da ich bemerkte, dass die Oberschenkel, doch ein bisschen schwerer geworden sind.

 

Den Marathon konnte ich in meiner Persönlichen Bestzeit von 2h45min überqueren. Für mich kam es jetzt drauf an, noch durchzuhalten, sonst wäre all das am Anfang investierte Tempo hochhalten umsonst gewesen. Ich wusste, jeden km, welchen ich ab jetzt schaffe, kommen die anderen Läufer nicht mehr an mich ran, denn auch sie werden langsamer. Doch so schön wie ich mir das ausmalte, meinen jetzigen 3.Rang über die Bühne zu bringen, so schlau war ein anderer Läufer gelaufen, mit noch etwas mehr Saft als ich, er konnte mich bei km 51 überholen, ihm anhängen war nicht mehr möglich.

 

Mit 53,890km, einem gesamten Schnitt von 4:04min/km, zeitlich 3h35min unterwegs sein und dem 4. Gesamt- Rang in Zug, überholte mich das verfolgende Auto, der 3.Platz war 20m vor mir. Was mich sehr gefreut hat, ist der 25. Gesamtrang weltweit und der 1. Rang in meiner Kat. M25 weltweit.

Die am weitesten gelaufene Frau weltweit, war auch in Zug. Sie schaffte 53,720km. Der am weitesten gelaufene Mann schaffte 64,370km. Der Sieger in Zug ein 18jähriger Italiener schaffte 57,660km. Gesammelt wurden 3,5milionen Euro. Mit einem Besuch im Mc Drive und einem Bierli mit meinem Kolleg Cédi endete der Renntag.

 

Im Catcher Car sass übrigens niemand anderes als der ehemalige F1 Pilot Mika Häkinnen, der hoffentlich die Geschwindigkeit eingehalten hatte!

 

Stefan Graf

 

"gefragt - geantwortet..." mit unserer Schwimmkursverantwortlichen

Das sind meine Aufgaben im Verein:

Seit 2 Jahren leite ich die Schwimmschule. Dieses Jahr habe ich von Januar bis April zusätzlich Schwimmkurse gegeben. Gelegentlich springe ich auch als Trainerin im Kraft- oder Konditionstraining ein.  

 

Darum bin ich dem Schwimmsport immer noch verbunden:

Ich bin mein ganzes Leben geschwommen und werde dem Schwimmen immer verbunden sein. Früher im aktiven Bereich, heute ist es mir wichtig, meine Erfahrungen und Freude am Schwimmen weiterzugeben. Kinder sollen unbedingt schwimmen können. Gelingt    es uns einige Kinder für den Schwimmsport zu begeistern…umso schöner.                       Antje in Jugendjahren (vorne links)       

 

Das möchte ich als Schwimmkursverantwortliche unbedingt noch erreichen:

Im Berner Oberland gibt es sehr viele gute Schwimmschulen. Wir können uns abheben, wenn wir qualitativ hochwertige Schwimmkurse anbieten können. Dafür investieren unsere Schwimmkursleiterinnen und -leiter viel. Sie absolvieren Ausbildungen, Hospitieren in anderen Schwimmschulen und absolvieren Praktika.

 

Wie bist du zum Schwimmen gekommen? (Frage von Sandra Beer):

In der 1. Klasse kamen viele Trainer von vielen verschiedenen Sportarten zu unserem Sportunterricht und schauten uns zu. Anschliessend bekamen wir Einladungen zum Schnuppertraining bei der Sportart die für uns geeignet schien. Ich bekam die Einladung zum Schwimmen. Nach den ersten Probetrainings und Mutproben (ins Tiefe Wasser springen, als ersten Wasserkontakt), durfte man weiterschwimmen oder wurde aussortiert. Ich durfte bleiben…

 

So habe ich im Alter von … schwimmen gelernt:

Mit 7 Jahren habe ich angefangen Schwimmen zu lernen. Mit 8 Jahren durfte ich mit Ausnahmeregelung (da ich noch zu jung war) als Rückenstaffelschwimmerin bereits bei der Kinder- Jugendsportakiade teilnehmen. Mit 11 Jahren kam ich auf die KJS (Kinder- Jugendsportschule), später wurde die Schule umbenannt in Sportgymnasium.

 

Meine beste Lage ist/war:

Das hat im Laufe meiner aktiven Zeit immer mal wieder gewechselt. Ich habe als Rückenschwimmerin angefangen und später zum Delfinschwimmen gewechselt. Ich denke, ich habe mich in allen Lagen nicht schlecht angestellt, auch Brust und Freistil konnte ich gut schwimmen.

 

Mir gefällt am besten dran:

Ich finde alle Lagen spannend und vor allem die Abwechslung gefällt mir am meisten.

 

Das darf in meiner Schwimmtasche jeweils nicht fehlen:

Eine Badekappe finde ich sehr wichtig, da ich sonst immer am Kopf friere und eine Schwimmbrille, ohne sie bin ich unter Wasser ein Maulwurf.

 

Wenn ich nicht Schwimmer geworden wäre, dann wäre ich…

Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Für mich ist Schwimmen die schönste und spannendste Sportart. Bei kaum einer anderen Sportart wird der Körper so gebraucht wie beim Schwimmen und sind die Bewegungsabläufe so komplex.

Heute geniesse ich es aber auch Zeit zu haben, andere Sportarten auszuprobieren.

 

Das nächste "Gefragt…geantwortet…" wünsche ich mir mit: Karin Sempach

 

Vielen Dank an Antje Däpp für das ausführliche Beantworten der Fragen!

 

 

Schulfestumzug – 28.04.2019

 

Wie jeden Frühling nahm der Schwimmclub Delfin Uetendorf auch in diesem Jahr am traditionellen Schulfestumzug in Uetendorf statt. Wie jedes Jahr kamen nur wenige Anmeldungen der Vereinsmitglieder. Trotzdem stand am Sonntagnachmittag eine stattliche Gruppe UETler vor der Badi bereit. Neben Aqua-Gym-Leiterinnen, Trainern und einigen MastersschwimmerInnenn waren vor allem SchwimmerInnen der unteren Trainingsgruppen dabei. Eingekleidet in unsere Clubshirts oder verkleidet mit Mhorfsuit (Ganzkörperanzug) und Schwimmbekleidung, beladen mit Schwimmabzeichen und lustigen Kopfbedeckungen, sowie dem Leiterwägeli mit dem Sugusvorrat machten wir uns auf den Weg.

 

Der Wettergott war uns zuerst nicht so hold, denn fast passgenau mit dem Start zum Umzug um 14.00 Uhr begann es zu regnen. Nach dem sich noch ein paar Schneeflocken im Regen versteckt hatten, drückte aber wieder die Sonne durch und es blieb dann trocken. Typisches Aprilwetter eben!

 

Während wir dem Wendepunkt entgegenmarschierten, verteilten unsere NachwuchsschwimmerInnen grosszügig Sugus – und dies nicht nur an die Kinder am Strassenrand. Auch sie gönnten sich ausreichend Zucker zur Stärkung! Nach einer kurzen Rast am Wendepunkt, ging es auch schon wieder retour zur Schulanlage Riedern.

Nach dem wir uns mit Muffins und Sugus gestärkt hatten, machten sich die meisten auf den Heimweg.

 

 

Danke an alle die organisiert haben – vorab Gilgens und Karin!

 

Isabell

 

 

INt. Masters Villigen/D - 13.04.2019

Vor dem Wettkampf...

Ziel: schnelle Zeiten schwimmen im «zarten» Masters-Alter

Motivation dazu: Kuchenbuffet am Mittag und Filet am Abend ;-)

 

Und wie es dann war...

Ziel: Viele gute Zeiten wurden erreicht – interessant war auch der Vergleich mit dem letzten Wettkampf in Plan-Les-Quates vor einer Woche  – konnten wir uns doch alle steiger - mit Natel-Videos unsere Schwimmstile analysieren, austauschen und Fazits ziehen für unsere zukünftigen Trainings und Wettkämpfe –  eine gesunde Portion Ehrgeiz hat uns Masters noch nicht verlassen!

Motivation: das Kuchenbuffet war super und das Filet am Abend waren dann sehr leckere Pasta- und Pizza Gerichte im Städtchen Villingen.

Fun-Faktor: guter Teamspirit und coole Gespräche, viel gelacht und eine amüsante Autofahrt.

Herausforderungen Coach Bettina: Navigation nach Villigen und zurück – mit Bravur gemeistert!

 

Ein gelungener Anlass für jeden der gerne schwimmt mit vielen Rangverkündigungen und Medaillen – es ist schon fast schwierig keine zu bekommen!

 

Brige

 

 

meeting Masters Plan-les-Ouates - 06.04.2019

Erlebnisvoller Neuanfang in Plan-Les-Ouates

 

Für die Masters-Mannschaft gab es in der letzten Zeit wenig Wettkämpfe ausser den internen Anlässen. Somit haben sich doch 7 Masters-Schwimmer vorgenommen, an diesem Frühlingssamstag nach Plan-Les-Ouates, beinahe an der französischen Grenze, zu fahren.

 

Das Schwimmen ist eigentlich ein Sport, welcher den erfahrenen Masters leider keinen Vorsprung gibt. Ohne Training wird einiges schnell vergessen. Zum Beispiel konnten wir beim Einschwimmen wieder die Startsprung-Technik auffrischen, was nicht immer gelungen war.

 

Zum Glück konnten wir im Wasser einiges beweisen, wie zum Beispiel mit den mehrheitlich guten Resultaten, die bereits bei den ersten Rennen am Vormittag geschwommen wurden.

 

Dank das angenehmen Frühlingswetters konnten wir die Mittagspause gemeinsam draussen verbringen. Auch wenn sich einige von uns doch gerne einen kleinen Schlaf erlaubt hatten, haben wir doch das Einschwimmen nicht verpasst!

 

Der Nachmittag begann mit den langen Serien. Die 400m Freistil und gerade anschliessend die 200m Lagen hatten den Ton angegeben. Die Müdigkeit war gestiegen, und dies nahmen wir gerade als gültige Entschuldigung für Andrea, die das Schloss ihr Schliessfaches zugemacht hatte, während der Schlüssel im Fach geblieben war… Zum Glück konnte sie ein passendes Werkzeug finden, um dieses Schloss zu knacken!

 

Die Erlebnisse waren noch nicht beendet. Wir konnten am Ende des Wettkampfes gemeinsam eine besondere Staffel schwimmen. Es musste nicht nur ein Schwimmer aus einem anderen Klub dazugenommen werden, sondern wir waren auch alle überrascht, als die Organisatoren einen Parcours im Wasser vorbereiteten! Jeder musste 50m schwimmen. Nach dem Sprung ins Wasser war ein Seil am Dach angebracht, welches zu erklettern war. Danach waren weitere Hindernisse, durch welche wir schwimmen mussten. Noch einen Ring am Boden holen, und das gleiche zurück!

 

Die Stimmung im Schwimmbad und während des gesamten Wettkampfs war sehr angenehm. Aber wer einen Staffel-Parcours an einem Wettkampf auch mitmachen will, sollte lange trainieren bis er in der Master-Mannschaft eingeteilt wird!

 

Yves

 

 

Auf dem Weg nach Hawaii - Zwischenbericht von Stefan Graf

TEIL I: Schwimmwettkämpfe im Fokus, Grundlagen im Laufen erarbeiten, Sauna bauen

 

Nach dem Napfmarathon im Oktober machte ich eine grosszügige Trainingspause von 2 Monaten. Auch das Kürbis-Fest fand wieder statt, was mich sehr gefreut hatet, und grossen Spass machte.

 

Trainingsmässig konnte ich gut mit dem Schwimmen wieder beginnen und hatte auch schon 2 Wettkämpfe.

 

An der Masters Schweizermeisterschaft, konnte ich den 1500m Crawl und 50m Crawl in der Staffel schwimmen. Was mich sehr gefreut hatte, ist, dass ich die 50m Crawl in der Staffel das erste Mal unter 30s geschwommen bin! Die 1500m Crawl liefen noch nicht wie gewünscht und es fühlte sich an, als ob ich stehen bleiben würde. Zum Glück hatte ich jetzt wieder Zeit um einen anständigen Trainingsaufbau zu machen.

 

Zusätzlich stand in der Altjahrswoche ein strenges Schwimmtrainingslager in Magglingen mit dem SC Delphin Uetendorf auf dem Programm, welches mit Schwerpunkt Brust ziemlich intensiv für mich wurde!

 

Am 5. Januar konnte ich am Burgdorfer Longdistance Contest auf den 1500m Crawl starten. Ich freute mich über die neue Bestzeit von 20min48s! Überflügelt vom guten 1500er, meldete ich mich gleich noch für den 3000m Crawl nach, welcher mit einer Zeit von 43min50s auch neue PB ergab.

 

Letztens hiess es bei mir Sauna bauen.

Der Gedanke dahinter, Velotrainings auf der Rolle, in der Sauna zu absolvieren, um ähnliche Bedingungen wie in Hawaii zu simulieren. Natürlich wird die Sauna auch zur Entspannung genutzt!!!

 

Im Lauftraining läuft es sehr gut, und ich konnte bereits lange Trainingsläufe in eine normale Trainingswoche integrieren, was mir ein gutes Selbstvertrauen im Hinblick auf den kommenden Wings for Live World Run (Laufen bis das Auto dich überholt) gibt, der im Mai stattfindet.

 

Ich möchte mich bei allen Sponsoren sehr bedanken, für eure Unterstützung, es ist für mich eine riesen Motivation mein Bestes zu geben. Ich freue mich auf das neu gedruckte Trainings-Jäggli mit allen Sponsoren drauf!

 

 

TEIL II: Was alles so geschah, neuer Trainings Fokus,  kommende Wettkämpfe.

 

Ich durfte bei der Werren Werbung in Langnau das neue Trainings Jäggli abholen. Sie haben es wieder mal super schön gestaltet, mit allen Logos plus zusätzlich zwei Palmen und Haifischen versehen, so dass ich nicht langsamer werde im Training!

 

Im Training hiess es wieder Mal an den Grundlagen arbeiten, lange lockere Trainingsläufe.

Beim Velo standen 30min Sauna oder 60min Velo Trainings auf dem Programm. Entweder auf der eingespannten Rolle, gut für den kräftigen Tritt und stehend aus dem Sattel zu trainieren, oder auf der frei laufenden Rolle, gut um den runden Tritt und die hohe Tritt Frequenz zu trainieren.

 

Vor dem Schwimmen: An Land Stabilisations-Übungen für Schulter und zusätzlichen Rumpfübungen.                                           

Im Wasser: Technik-Training am Schwimmstiel.                                                                                                 

 

Ich versuchte entweder mich von den langen Trainingsläufen zu lockern, das heisst lockeres Schwimmen 30min und dann fertig. Oder ich gab Gas und versuchte das Stehvermögen über 200m Crawl zu festigen und in einem späteren Schritt noch die Schnelligkeit über 15m Crawl voll oder Tauchphase 3 Züge voll mir anzueignen.  

 

Mit einem grösseren Fundament, länger und mit mehr Schnauf in die neue Saison starten. Das ist mein neuer Fokus im Training.

Da der Ironman in Hawaii erst im Oktober stattfindet, brauchst du genügend Substanz hinten raus (Ende Saison). Darum gestalte ich meine Wettkampfsaison in 3 Abschnitten. Nach jedem Abschnitt (Wettkampf) gibt es eine Trainingspause (Faustregel pro gelaufene Meile 1 Tag Pause) dann wieder einen neuen Aufbau zuerst mit Grundlagentrainings.

 

Wo möchte ich mich verbessern, was ist die Überlegung dahinter und wie setze ich sie um?

Ich möchte mich in der Ironman Distanz so verbessern, dass ich besser durchhalten kann. Bei meinen bisherigen Ironmans reichte die Substanz noch nie komplett bis hinten raus. Lösung von 14 h pro Woche auf 15 Stunden pro Woche im Schnitt auf das ganze Jahr. Ganz einfach, man steigert den Umfang! Doch wenn alles so einfach wäre…

 

Vor und Nachteile liegen nahe beieinander. Vorteile man wird ausdauernder, kräftigt den Bewegungsapparat, ist unter Umständen robuster (wenn kein Übertraining stattfindet), wird weniger schnell müde bei Trainingseinheiten, man verkraftet alles besser, kann es nicht besser aber länger! Nachteile, man wird langsamer, verliert Gewicht, man ist ständig müde, verliert Spritzigkeit und Kraft. Für mich ist entscheidend, dass ich den ganzen Kuchen auf ein höheres Niveau heben kann und das Verhältnis von Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft zueinander stimmt. Vertrage ich das nicht, macht eine Erhöhung des Trainingsumfangs keinen Sinn und bring mir absolut keine Steigerung. Es ist ein Herantasten.

 

Anstehende Wettkämpfe

6.4.2019 Masters Meeting in Plan-les-Ouates. 50m, 100m, 200m Crawl

13.4.2019 Masters Meeting in Villingen DE 100m, 50m Crawl, 100m Lagen

5.5.2019 Wings for live World Run, laufen bis dich das Auto einholt. Dieser Lauf ist für einen guten Zweck, das ganze Startgeld fliesst in die Heilung und Forschung querschnittgelähmter Menschen. Es wird in 12 Ländern zum selben Zeitpunkt gestartet. Das Auto startet eine halbe Stunde später als die Läufer und fährt 13km/h, nach und nach fährt es schneller und holt alle Läufer ein. 

 

 

Gruss Stefu

 

 

Aus der Hauptversammlung - 08.02.2019

Ein ständiger Begleiter im letzten Vereinsjahr war das Hallenbad Riedern. Nach Abstimmung und abgewiesener Einsprache sollte das Hallenbad saniert werden können. Für unseren Verein bedeutet das Hallenbad Riedern so oder so einen deutlichen finanziellen Mehraufwand. Betrug die Hallenbadmiete in den vergangenen Jahren um die Fr. 10.-- pro Stunde wurde der Tarif auf Fr. 35.-- pro 90 Minuten erhöht und ab der der Saison 2018/19 gar auf Fr. 85.-- für Trainings/Kurse und Fr. 130.-- für‘s Aqua-Gym. Im Hallenbad Riedern bietet der Verein all seine Kinderschwimmkurse, Schwimmtraining sowie Aqua-Gym-Kurse an.

Seit letztem Sommer betreibt der Club eine neue Homepage. Alle News und Berichte, sowie Fotos (geschützter Bereich) können dort zeitnah gelesen werden. Auch die Anmeldungen der Kinderschwimmkurse läuft nun via Webshop über die Homepage.

Im Vorstand trat Andrea Horni als Technische Leiterin zurück. Sie wurde für ihre Vereinstreue und die langjährige geleistete Arbeit zum Ehrenmitglied ernannt. Nach langer Suche konnten Angela und Beat Flühmann als neue Technische Leiter gewonnen und an der HV gewählt werden. Die Aufgaben des J+S-Coaches wird neu Pascal Däpp übernehmen. Die restlichen Vorstandsmitglieder werden ihre Arbeit fortführen.
Über 20 Jahre im Verein Mitglied sind auch Beat von Niederhäusern und Jessica Mischler. Beide wurden zum Freimitglied ernannt.

Für besondere Leistungen wurden Andrea Horni für ihren Schweizer Rekord über 200m Brust in ihrer Altersklasse und Stefan Graf für die Qualifikation zum Ironman Hawaii 2019 geehrt.

Anschliessend an die Hauptversammlung fand die Siegerehrung der diesjährigen Clubmeisterschaft statt. Als Clubmeister konnte sich zum dritten Mal in Folge Stefan Gilgen küren lassen. Clubmeisterin wurde Isabell Fitz.

Sieger Clubmeisterschaft:
Mädchen/Damen: 9-10 Jahre: Taya Wyttenbach. 11-12 Jahre: Sara Schuler. 13-14 Jahre: Martina Antenen. 15-16 Jahre: Larissa Zumbach. 17-19 Jahre: Laura Ryter. 20-29 Jahre: Jael Fuss. 30 Jahre und älter: Isabell Fitz.
Knaben/Herren: 8 Jahre und jünger: Andrin Nyffeler. 9-10 Jahre: Scott Arm. 11-12 Jahre: Jack Arm. 13-14 Jahre: Kai Wenger. 15-16 Jahre: Ernest Tschannen. 17-19 Jahre: Jan Glusstein. 20-29 Jahre: Stefan Graf. 30 Jahre und älter: Stefan Gilgen.

Vollständige Rangliste und weitere Infos zum Verein unter www.uet.ch

 

clubmeisterschaft - 12.01.2019

Die Clubmeisterschaft gehört zu einem der wenigen Wettkämpfe, die ich noch bestreite im Jahr. Aber sie gehört für mich definitiv einfach dazu. Da es ein interner Wettkampf ist und nur Schwimmer aus unserem Club teilnehmen, ist die Clubmeisterschaft in sehr kleinem Rahmen und sozusagen für mich schon fast familiär, da ich schon einige Jahre im Club schwimme. Auch ist es immer wieder schön alle zu sehen, auch Trainer und Schwimmer aus anderen Mannschaften oder deren Eltern, die man zum Teil auch kennt. Vor allem für mich wird es speziell und sehr erfreulich, wenn ich Kinder sehe, welche bei mir im Schwimmkurs waren und jetzt im Club sind. Das freut mich natürlich wahnsinnig und macht mich sehr stolz! 
Die Stimmung empfinde ich wie gesagt als familiär und locker. Auch mag ich sehr, wie der Wettkampf aufgebaut ist: 50 Meter von jeder Lage. Da ich lieber Kurzdistanzen schwimme, ist das für mich ideal. Dann im Finale geht es, für diejenigen, welche sich qualifizieren konnten darum, 100 Meter Lagen zu absolvieren. Dieses Jahr war es sowohl bei den Männern und auch bei den Frauen eines, wenn nicht überhaupt das spannendste Finale, was ich je erlebt habe in einer Clubmeisterschaft. Erst auf den letzten Metern oder sogar Zentimetern wurde entschieden, wer die Nase oder besser gesagt die Fingerspitzen vorne hatte. Herzliche Gratulation den Gewinnern und natürlich auch den jungen Teilnehmer, welche das erste Mal dabei waren und auch sonst allen Schwimmern!
Weiter so! :-)
Jael

Burgdorfer Longdistance Contest - 05.01.2019

Kaum hatte das neue Jahr begonnen, stand auch einer meiner Lieblingswettkämpfe vor der Tür. Jeweils am ersten Samstag im neuen Jahr treffen sich die Langdistanzfans in Burgdorf. Neben dem 400m Rennen für die Jugendlichen steht allen lizenzierten Schwimmern die 800m-, 1500m- und die 3000m-Strecke offen – oder auch alle zusammen. Nach dem Rennen – oder auch vorher – darf man sich am Pastabuffet stärken. Wie bei all meinen Teilnahmen war der Anlass durch den SCBU bestens organisiert und es herrschte eine ruhige und angenehme Stimmung.

 

 

Erfreulicherweise waren wir in diesem Jahr eine ganze Gruppe UET-Masters, die nach Burgdorf reisten. Als erstes schwamm Stefan die 1500m. Seine tolle Bestzeit beflügelte ihn dermassen, dass er nach einer Portion Pasta gleich noch die 3000km schwamm!

 

Später schwammen Andrea H., Andrea B., Brige und Bettina die 800m. Die ersten drei waren alle neben einander im selben Lauf. Die beiden Andreas schwammen sehr synchron nebeneinander. Auch hier kamen gute bis sehr gute Zeiten zustande.

 

 

Während für mich das grosse Warten begann.Nach einem kurzen Einschwimmen im Nichtschwimmerbecken, gesellte ich mich zu den anderen ans Pastabuffet, knabberte an ein paar Darvidas und ass etwas Trockenfrüchte. Ich wollte meinen Magen ja nicht überstrapazieren.

 

 

Endlich wurde es Zeit für die letzten Wettkampfvorbereitungen: Anziehen, Badekappe und Schwimmbrille bereitmachen (Besonders die Brille richtig einstellen! An der Masters SM hatte ich «Aquarium» beim 400m Einsatz, da ich vergessen hatte, die Schwimmbrille enger zu stellen…), und ab an den Start.

 

 

Nach dem alle Teilnehmer unseres Laufes vorgestellt waren, kam der Startpfiff und das Warten hatte ein Ende. Nach einem verhaltenen Sprung ins Wasser, konnte das Rennen losgehen. Schon bald hatte ich meinen Rhythmus gefunden und konnte mein Rennen so gestalten, wie ich mir das vorgenommen hatte. Nach knapp einem Drittel der Strecke wurde ich etwas aus dem Takt geworfen, hatte ich doch ein ekliges Haarbüschel über dem Mund. Mit Kopfschütteln wurde ich es nicht los, also musste ich mit den Händen daran zupfen. Es brauchte etwas Zusatzeffort, um wieder in den Rhythmus zu kommen.

 

 

Übrigens die Störung durch das Haarbüschel wiederholte sich später nochmals…So war es ein kurzweiliges Rennen, mit dessen Ausgang ich sehr zufrieden war. Es war sogar um «Haarbüschelbreite» eine Bestzeit. Zwei Bahnen neben mir schwamm Stefan ebenfalls erneut eine tolle Bestzeit.

 

 

Isabell