"gefragt - geantwortet" mit Andrea

Das sind meine Aufgaben im Verein:
Ich trainiere die Mannschaften G2 A/B und die Mannschaften G1 B. Ab Januar übernehme ich noch die Mannschaft G1 A von Giannina. In der Mannschaft G1 B unterstützt mich Gabi Haldimann und im G2 B unterstütz mich Jenny Kuntze. Herzlichen Dank dafür!!!


Was gefällt dir am Schwimmtrainer Jöbli am besten?
Für mich ist das Schwimmen eine grosse Leidenschaft seit ich denken kann.
Ich war selber Jahrelang im SK Bödeli Mitglied. Mit ungefähr 15 Jahren stand ich dann das erste Mal am Beckenrand um die kleinsten zu trainieren. Ungefähr so wie du heute bei mir Jenny (Du machst das grossartig👍). Schon damals hat mir diese «Arbeit» viel Freude bereitet. Mit Kindern zusammen zu arbeiten sie zu motivieren und zuzusehen wie sie über sich hinauszuwachsen finde ich wunderbar. Genau dasselbe gilt auch heute noch.


Was darf in meiner Schwimmtasche/Trainerinnentasche niemals fehlen:
Traubenzucker für die Kids, Mein Trainings Handbuch, die AWK, mein Badekleid, ein Duschtuch


Mit diesem Trainer würde ich mich gerne einmal austauschen:
Ich habe mich bereits mit allen Trainern ausgetauscht und ich schätze die Zusammenarbeit sehr. Danke an euch allen!


Diese Trainingsserie lasse ich die Schwimmer*innen am liebsten schwimmen:
Meine Schwimmer kennen den Ausdruck Trainingsserie noch nicht. In meinen Mannnschaften geht es hautsächlich darum, den Kindern die Technik und Ausdauer auf spielerische Art und Weise beizubringen. Was aber angepasst an alle Mannschaften immer stattfindet, ist das 2 mal 4,  4 mal 4 oder das 6 mal 4.


Mein Lieblingswettkampf/-anlass ist:
Die Klubmeisterschaft


Das möchte ich als Trainerin unbedingt noch erreichen:
Im zwischenmenschlichen Bereich möchte ich erreichen, dass wir mannschaftsübergreiffend einen guten Austausch pflegen und sich alle noch besser kennen lernen. Wir haben sehr viel Kinder in den G Mannschaften wohl im Moment gegen 60 Schwimmer*innen. Die jüngeren Schwimmer können von den älteren viel abschauen und profitieren durch zum Beispiel mannschaftsübergreiffend Anlässe / Wettkämpfe.


Darum schwimme ich: / Darum bin ich dem Schwimmsport verbunden:
Ganz einfach; das Wasser ist mein Element😀


Selber schwimme ich am liebsten:
In der Aare ganz gemütlich, meine Wettkampfzeiten sind vorbei und ich kann das Wasser jetzt geniessen und bin nicht mehr getrieben von Leistung. Das musste ich jedoch zuerst lernen.


So habe ich im Alter von schwimmen gelernt:
Mein Vater hat mir das «Schwimmen» sehr früh beigebracht. Mit knapp drei Jahren konnte ich mich
im tiefen Wasser «schwimmend» fortbewegen. Dem SK Bödeli bin ich mit 7 Jahren beigetreten und mit 13 auch noch der SLRG Sektion Jungfrau. Zu meinen lieblings Beschäftigungen gehörte aber auch das Turmspringen. Zum Glück hatten wir Im Bödelibad ein 10 Meter Brett.  Je höher desto besser. 😀


Dieser Schwimmer beindruckt mich:
Flavia Rigamonti und Michael Phelps

Liebe Andrea, besten Dank für das spannende Interview mit dir! Weiterhin viel Elan und Spass als Trainerin!

 

 

 

MAsters Schweizermeisterschaft Lugano - weitere Berichte

 

Samstag, 13.11.2021

Früh machten Brige und ich uns mit dem Zug auf in Richtung Tessin. In Arth Goldau trafen wir Dieter und kamen kurz nach 10 Uhr im Hallenbad in Lugano an. Nach einem Kaffee suchten wir uns einen Platz im Hallenbad – was dank unserer frühen Anreise kein Problem war.

Pünktlich ging es mit der Mannschaftsführersitzung los, an welcher ich teilnahm, da ich eine Woche vor dem Wettkampf noch einen kleinen Unfall hatte und mich daher entschied, nicht zu starten. Mittlerweile war mein Fuss zwar schon wieder recht gut verheilt, daher liess ich es mir nicht nehmen, ein paar Bahnen einzuschwimmen. Danach war ich etwas beruhigt, es zeigte mir dann doch, dass ich definitiv noch keinen Wettkampf hätte schwimmen können…

Die Schweizer Masters Meisterschaft begann mit einer Schweigeminute für die in den letzten Monaten an oder mit Covid 19 verstorbenen Schwimmern und der obligaten Schweizer Nationalhymne. Dann hatte auch schon Dieter seinen ersten Einsatz über 200m Crawl. Brige startete kurz danach über 50m Crawl, wo sie nur knapp über ihrer Bestzeit blieb. Nach einer kleinen Pause schwammen beide noch 100m Lagen und Dieter beendete diesen ersten Wettkampftag mit 800m Crawl.

Bei Regen liefen wir ins Zentrum von Lugano um noch gemeinsam zu essen. Dann ging es für mich zurück ins Berner Oberland, während Brige und Dieter das Hotel aufsuchten und sich für den zweiten Wettkampftag erholten.

 

Nadja

 

 

Sonntag, 14.11.2021

Nach kurzer Nacht und einem üppigen Zmorge um 6.30 Uhr, waren Brigitte und ich kurz nach 7.00 Uhr zurück im Bad. Für mich standen noch 200m Lagen und 100m Kraul auf dem Programm. Während die 50m Delfin der 200m Lagen sich gar nicht gut anfühlten, war ich dafür mit Brust sehr zufriden. Schade war, dass auf den letzten 25m der Schwimmer auf der Nebenbahn noch davonziehen konnte.

Im Gegensatz zu Brigitte hatte ich zwar ausreichen Zeit, mich für die 100m Kraul zu erholen und entsprechend gut waren dann die ersten 50m, aber die letzten 25m bin ich fast untergegangen.

Mein Fazit: Nach der langen Wettkampfpause war es super, wieder mal einen Wettkampf im Becken machen zu können.

 

Dieter

 

 

 

Masters Schweizermeisterschaft Lugano - 13./14.11.2021

 

Im sehr sympathischen Hotel, welches Nädle für uns gebucht hat, hing am Sonntagmorgen das perfekte Bild an der Wand «As long as I breathe – I attack!». Genau, dachte ich mir, das mache ich auch - heute und noch ein paar Jahre mehr.

Anders sah dies doch gestern bei der Anreise aus, da frage ich mich, ob ich nicht doch langsam zu alt bin für solche Spässe, die man dann doch erst nimmt.


War ich doch nach zweijähriger Wettkampfpause ganz zufrieden mit meinen Zeiten am Samstag, wusste ich nicht so recht, was ich am Sonntag schon etwas müde noch erwarten konnte. Hinzu kam, dass ich 20min nach dem 50 Delphin glich wieder für die 100 Crawl am Start stand. Doch zu alt! ...in den paar Minuten Verschnaufpause versuchte ich mir eine Strategie zurecht zu legen, um nicht ganz «übersäuert» und hinten ab anzukommen. Mit einer einigermassen passablen Zeit kam ich an. Geschafft! Das «Alter» hat auch Vorteile ;-)


Nicht zuletzt hilft mir an Wettkämpfen ein guter Teamspirit – Nädle hat uns am Samstag als «Trainerin» viel Entlastung und Lockerheit reingebracht und Dieter ein Ruhepol. Hat Spass gemacht mit euch!

 

Brige

 

 

"gefragt - geantwortet mit Jenny

Ich schwimme in der Mannschaft:
P1 bei Chantal und Pascal.

 

Am liebsten trainiere ich im:
Freibad in Uetendorf, weil es dort ein 50 Meter Becken hat.

 

Meine beste Lage ist:
Crawl, weil ich dort am schnellsten bin.

 

Wenn du eine offizielle fünfte Lage neben Delfin, Rücken, Brust und Crawl erfinden dürftest, was wäre das?
Torpedo Paddeln in Rückenlage.

 

Diese Trainingsserie mag ich am liebsten:
5 x 100 Meter Paddelübungen.

 

Mein Lieblingswettkampf ist:
BEO-Cup in Thun, weil ich dort meine erste BEO-Cup Medaille gewonnen habe.

 

Meine Lieblingsdistanz am Wettkampf:
50 Meter Delphin, Rücken, Brust und Crawl. Ich liebe alle Lagen.

 

Mein grösster Erfolg:
3. Platz beim BEO-Cup im Strandbad Thun am 22. Juni 2019.

 

Das möchte ich unbedingt noch erreichen:
Ganz viele Podestplätze bei den Wettkämpfen.

 

Das darf in meiner Schwimmtasche niemals fehlen:
Schwimmbrille, weil ich diesen Sommer beim Jugendbrevet gemerkt habe, dass es gar nicht so einfach ist, ohne Schwimmbrille zu schwimmen.

 

So habe ich schwimmen gelernt:
Ich war schon immer eine Wasserratte und besuchte die Schwimmkurse beim SC Delphin. Meine Kursleiterin, Frau Sandra Beer, hat mir angeboten im Schwimmclub schnuppern zu gehen, obschon ich die Kurse noch gar nicht abgeschlossen hatte. Beim Schnuppern habe ich mich sofort in den Schwimmsport verliebt.

 

Darum schwimme ich:
Schwimmen macht mir einfach Spass, ich geniesse es im Wasser zu sein. WATER IS MY LIFE

 

Wenn ich nicht Schwimmer geworden wäre, dann wäre ich…
…Fussball- oder Volleyballspielerin.

 

Diese Schwimmerin beindruckt mich:
Franziska van Almsick und Britta Steffen.

 

Jenny, danke vielmals für das Beantworten der Fragen. Weiterhin viel Erfolg beim Schwimmen!

 

 

 

"gefragt - geantwortet" mit Trainer Stefan

So bin ich Trainer bei UET geworden:

1998 wurde für die zweite Mannschaft ein weiterer Trainer gesucht. Da hat mich Bettina im Training angesprochen, ob ich mit ihr die Trainings leiten würde.

 

Ich trainiere folgende Mannschaften:

Elite, Masters, P1 und B1

 

Diese Trainingsserie lasse ich meine Schwimmer*innen am häufigsten schwimmen:

Vielleicht widersprechen meinen aktiven und ehemaligen Schwimmer meiner Antwort 😉. Ich versuchte auf Wiederholungen im Training zu verzichten und immer verschiedene Arten von Übungen zu machen. Aber der Fokus war viel auf Atmung, Tauchen und Rumpfstabilisation ausgelegt.

 

Was gefällt dir am meisten am Training leiten? (Frage von Larissa)

An einem Wettkampf zu sehen, dass die Schwimmer sich durch die Trainings verbessert haben. Dass kann auch mal ein im Training geübte Rollwende, ein Startsprung sein.

 

Was motiviert dich Trainings zu leiten? (Frage von Larissa)

- Freude am Schwimmsport

- Mein Wissen weitergeben

- Mit motivierten jungen und jung gebliebenen Menschen mein Hobby auszuleben

 

Aus Trainersicht beeindruckt mich dieser Schwimmer:

Da gibt es viele:

Alexander Popow – Schöner und schneller Schwimmstiel im Crawl

Denis Pankratow – Delfinbeinschlag und Lungenvolumen

Michael Phelps – Unterwasserphase nach der Wende, Beinschlag

Ryan Lochte – Rückenwende

 

Mit diesem Trainer würde ich mich gerne einmal austauschen:

James "Doc" Counsilman, Trainer von Mark Spitz 1972

Was heute trainiert oder welcher Fokus im Training gelegt wird, dass erfahren wir immer wieder in unseren Trainer-Weiterbildungen. Interessieren würde mich, was für Themen im Schwimmen 1972 aktuell waren.

 

Stefan ist jedoch nicht nur Trainer, sondern auch selber noch aktiv.

 

So habe ich im Alter von schwimmen gelernt:

Ich habe 1986 mit schwimmkure begonnen und 1989 im Schwimmclub beigetreten.

 

Meinebeste Lage ist:

Früher Rücken und heute Crawl

 

Mir gefällt am besten dran:

Ich hatte mit den beiden Lagen meine grössten Erfolge.

 

Mein Lieblingswettkampf/-anlass ist/war:

Kurzbahn RZW in Nottwil

Die RZW in Nottwil war immer der erste Wettkampf in einem 25m Becken nach der Sommersaison in den langen 50m Becken. Da dieser auch immer kurz nach den Schweizer-Sommermeisterschaften stattfand, konnten wir auch immer unser volles Potenzial abrufen und unsere Erfolge feiern.

 

Mein Wettkampfritual:

100-mal Badehose binden.

 

Was darf in meiner Schwimmtasche niemals fehlen:

Sackmesser, um den Knoten in der Badehose zu lösen. Bei 100-mal binden schnell passiert.

 

Mein grösster Erfolg oder tollstes Erlebnis in der Schwimmwelt:

Mein grösserer Erfolg = 2.Platz über 50m Freistiel an den RZW in Nottwil / Jede Teilnahme an einer Schweizer Meisterschaft.

Meine tollsten Erlebnisse = Unsere Trainingslager im Sommer und Winter, die waren immer sehr anstrengen aber lustig.

 

Wenn ich nicht Schwimmer geworden wäre, dann…

hätte ich mehr Streetball gespielt. Dies war neben dem Schwimmen mein zweites Hobby.

 

Lieber Stefan, vielen Dank für das Beanworten der Fragen.

 


 

 

Open Water Schweizermeisterschaft

Nachdem im letzten Jahr eigentlich alle Anlässe für uns Masters ins Wasser fielen, fand die Open Water SM in diesem Jahr wieder statt.

 

Mein Trainingsstand war auch schon besser, ich war auch schön öfter im See als in diesem Jahr, dennoch habe ich sehr kurzfristig beschlossen, daran teilzunehmen. So stand ich am Sa. 28.08.2021 am Ufer des Hallwilersees. Das Wetter war durchzogen, eher frisch. Via Speaker wurde die Wassertemperatur mit 20° bekanntgegeben – es durfte kein Neopren getragen werden.

 

Pünktlich zum Aufruf zum Start begann es zu regnen. Das Prozedere ist immer gleich: Name wird aufgerufen, einstehen in die Reihe, Badge abgeben, einreihen auf dem Steg. Nach dem alle Damen aufgerufen wurden, ging’s ab ins Wasser. Auch hier galt es  eingereiht zu bleiben, sich an der Leine fest zu halten und PENG! erfolgte das Startsignal.

 

Im Pulk der mehrheitlich 14-18-jährigenNachwuchsschwimmerinnen gings los auf die erste Runde (1,25km). Nahe am Ufer entlang galt es vier Boien links zu umschwimmen. Mir lief es von Anfang an sehr gut, was mich ein wenig überraschte, da ich doch normalerweise ca. 1km brauche, um in die Gänge zu kommen.

 

Auf der dritten Runde wurde es dann ruppig. Zuerst dachte ich, dass seien die schnellen Männer, die vor uns gestartet waren, zogen die doch rechts und links vorbei. Doch bald stellte ich fest, dass es windete und der See unruhig war.

 

Auf der vierten und letzten Runde gab es noch einen Moment der Verwirrung. Als ich mit meinen Nebenschwimmern um die Boie bog, war weit und breit nur noch Wasser. Alle drei waren wir ratlos…bis einer die Boie sah – vom Winde verweht, mussten wir einen Bogen darum schwimmen.

 

Nun galt es mental und auch körperlich die letzten Kräfte zu mobilisieren. Am Ende der vierten Runde galt es korrekt in den Zielkanal einzuschwimmen und die Zielplatte abzuklatschen. Dabei musste ich einer Nachwuchsschwimmerin den Vortritt lassen, sie hatte die höhere Endgeschwindigkeit, welche mir in meinem Alter einfach fehlt (oder ich sie nie wirklich hatte…)

 

Meine Schwimmzeit war mit 1h 20min für mich sehr zufriedenstellend. Es bestätigte sich, dass beim Open-Water-Schwimmen die Erfahrung allgemein, insbesondere aber der persönlichen Umgang mit kühleren Temperaturen und unruigem See und die sichere Orientierung ein grosser Vorteil darstellen. Auf Grund der Bedingungen haben einige NachwuchsschwimmerInnen doch Lehrgeld bezahlt.

 

Isabell

 

 

 

Hallstättersee Schwimm-marathon

Nach einem sehr trocknen Winter ohne Schwimmen und einer langen Zeit in der ich versucht habe das Zugseil lieben zu lernen – was nicht funktioniert hat, konnte ich irgendwann dann doch wieder ins Wasser. Es gelang mir relativ schnell wieder einen Rhythmus zu finden und der Wunsch nach einem Wettkampf kam auf.

Die Wettkämpfe die ich schon im Vorjahr nicht machen konnte, wurden allerdings auch für heuer abgesagt. Glücklicher Zufall, dass während unserer Ferien in Österreich ein Wettkampf den ich schon mal vor 4 Jahren machte ausgeschrieben war.

 

Bei sehr guten äusseren Bedingungen und mit viel Respekt vor der Distanz von 10km und nach einem obligatorischen COVID check, ging es für mich und gerade mal 60 andere Schwimmer los. Der Rhythmus war gut, aber die Muskeln fühlten sich von Beginn an sehr zäh an und somit war es von Anfang an schwer. Aufgrund eines taktischen Fehlers und einer zu fest anliegenden Schwimmbrille wegen der ich an der zweiten Verpflegung nachjustieren musste, verlor ich nach 5km gut 10 Plätze und viel Moral.

Obwohl es die letzten 2 Kilometer dann deutlich besser lief, konnte ich nicht mehr aufholen. Aber irgendwann war auch ich dann im Ziel. Gut 15’ langsamer als vor 4 Jahren und etwas wehmütig ob der vergebenen Chance einer deutlich besseren Platzierung, langte es so für den 19. Platz unter Gesamt 56 im Ziel.

Dieter

 

 

Ruedi Krähenbühl geht in Pension

Obwohl…, er arbeitet noch seinen Nachfolger ein und ist deshalb "no ume". Heute habe ich ihn aufgesucht, um ihm  im Namen des Schwimmclubs Delphin für seine Dienste zu danken und Ruedi einen Geschenkkorb und einen Gutschein zu überreichen.               

 

Ich nahm die Gelegenheit wahr, um ihn über seine Jahre als Schulwart zu interviewen:

 

Wie lange warst du Schulwart?

Ich habe 27 Jahre diesen Beruf hier ausgeführt. Das Hallenbad gibt es seit 1975 und ich kann sagen, dass in all den Jahren (kleine Sanierung 1997), nichts passiert ist, weder Unfall noch waren die Werte/Messungen je schlecht. Darauf bin ich echt stolz!  

 

Ich bin zwar nicht so lange dabei, aber ich weiss, dass wir Dank dir, Ruedi,  dieses Hallenbad so lange nutzen konnten!

 

Ein lustiges Erlebnis, im Zusammenhang mit dem Hallenbad?

(kurzes Überlegen) Ja, da waren doch mal Eritreische Flüchtlinge im Altersheim untergebracht. Ich wurde angefragt, ob 4-5 von ihnen das Bad benützen dürfen (natürlich war das kein Problem).

Als ich dann an dem besagten Abend ins Bad kam, stand dieses bzw. die Betreuer Kopf, denn es befanden sich 25 der Flüchtlinge im Wasser und  „die Post“ ging dermassen ab, dass man im wahrsten Sinne des Wortes nur noch „schwarz sah“.  

 

Natürlich, möchte ich noch wissen, wie deine Zusammenarbeit all die Jahre mit dem Schwimmclub war?

Ich kann da nur positives Vermelden. Wir hatten es all die Jahre immer gut zusammen.

 

In diesem Sinne nochmal ein grosses Dankeschön an Ruedi und alles Gute für den kommenden (Un-)Ruhestand!

 

Anette

 

 

"gefragt - geantwortet" mit Schwimmerin LArissa

Ich schwimme in der Mannschaft:
Ich startete in der 2.Klasse im P2, war später eine lange Zeit im P1 und heute trainiere ich in der Elite.

Am liebsten trainiere ich in:
Am liebsten trainiere ich in meinem Arena Badeanzug.

Meine beste Lage ist:
Meine zwei besten Lagen sind Brust- und Crawlschwimmen. Als ich noch etwas kleiner war, passte mir Delphinschwimmen auch noch. Die Rückenlage passt mir am wenigsten.

Mir gefällt am besten dran:
Im Brustschwimmen hat jeder etwas seine individuelle Art, die jeden beim Schwimmen auch einzigartig macht.

Diese Trainingsserie mag ich am liebsten:
Ich liebe spielerische Trainingsserien, bei denen man durch den Reiz zu gewinnen alles gibt und man so die Anstrengung nicht so sehr wahrnimmt.

Mein Lieblingswettkampf ist:
Ich habe immer die Clubmeisterschaft sehr geschätzt, da diese sehr familiär war. Andererseits bin ich auch gerne an der RZW in Nottwil oder Sursee gestartet, da dort eine richtige Wettkampf- Atmosphäre herrschte.

Mein Wettkampfritual:
Immer bevor ich aufs Böckli stieg, habe ich mir den Ablauf nochmals im Kopf durchgedacht und mir überlegt, wie genau ich schwimmen möchte und was ich erreichen möchte.

Mein grösster Erfolg:
Für mich war mein grösster Erfolg, als ich an der RZW in Nottwil meine Bestzeit im 100m Crawl von 1.11 erreicht habe.

Das möchte ich unbedingt noch erreichen:
Ich möchte die Zeit im Verein weiterhin geniessen können und die engen Freundschaften, die daraus entstanden sind, weiter pflegen. Mich ausserdem weiterhin weiterbilden, um vielleicht bald auch mal am Beckenrand als Trainerin stehen zu können.

Was darf in meiner Schwimmtasche niemals fehlen:
Ein Haargummeli, da es sonst sehr eklig ist, die langen Haare unter der Badekappe zu verstecken.

So habe ich schwimmen gelernt:
Ich habe mit 3 Jahren schwimmen gelernt und bin ab 4 Jahren in einen Schwimmkurs in Oberhofen, wo mich schon die Kursleiterin immer Wasserratte nannte.

Darum schwimme ich:
Früher war es vor allem, dass ich etwas erreichen wollte. Heute ist es mehr, um etwas gutes für den Körper zu tun und die Freundschaften zu pflegen, da die meisten im Verein wie eine zweite Familie für mich sind.

Wenn ich nicht Schwimmer geworden wäre, dann...
...hätte ich wahrscheinlich mit dem Reiten angefangen. Für dies war jedoch durch das Schwimmen immer etwas zu wenig Zeit.

Dieser Schwimmer beindruckt mich:
Michael Phelps hat mich schon früher immer sehr beeindruckt. Seine Schwimmtechnik hat mich immer sehr beeindruckt.


Aus aktuellem Anlass drängen sich folgende Fragen auf:

Wie sehr vermisst du das Training im Wasser?
Ich vermisse es sehr. Ich vermisse das Trainieren an sich und damit etwas gutes für die Gesundheit zu tun. Jedoch vermisse ich auch all die bekannten Gesichter.

Welches ist dein liebstes alternativ Training zu Coronazeiten?
Ich verbringe meine Freizeit oft mit dem Hund draussen oder durch den Winter ging ich sehr gerne Skifahren. Momentan freue ich mich auch sehr, im Konditionstraing mitzuwirken.


Vielen Dank Larissa für das spannende Interview!